Diese Bilder sprechen von ungezähmter Kraft, vom Drängen des Lebenswillens
und vom Mut, sich dem Leben zu stellen
Begegnung mit dem Ungezähmten
Dieses Gemälde interpretiert eine biblische Passage aus Hiob 39 auf künstlerische Weise. Im Zentrum steht der Wildstier: Symbol für das Unzähmbare und das Göttliche, das sich menschlicher Kontrolle entzieht.
Der Text aus Hiob 39,9-12 ist malerisch in den Hintergrund integriert und bildet ein Spannungsfeld zwischen Bild und Schrift, Sichtbarem und Unsichtbarem.
Die abstrakt-realistische Darstellung des Tieres spiegelt sowohl Kraft als auch Rätselhaftigkeit wider. Der Blick des Stiers konfrontiert den Betrachter mit einer göttlichen Frage: „Wirst Du ihn binden?“
Das Werk lädt zur theologischen und existenziellen Reflexion ein: über Kontrolle, Vertrauen, und die Grenzen menschlichen Verstehens.
Öl auf Leinwand I 60 × 70 cm I Jahr: 2024-2025
Fragen zum Tiefergehen:
inspiriert von Hiob 39,19-25
In diesem Werk begegnen sich zwei Dimensionen: die ungezähmte Kraft der Schöpfung und die verletzliche Tiefe menschlichen Leidens.
Das dargestellte Pferd symbolisiert göttliche Freiheit, Stärke und Wildheit und ist inspiriert von Gottes Rede in Hiob 39.
Doch der Titel und die begleitende Poesie verweisen auf einen Kontrast: Hiobs Klage in Kapitel 16 offenbart eine ganz andere Seite des Menschseins: erschöpft, ehrlich, gebrochen.
Zwischen diesen beiden Polen spannt sich das Werk auf:
als Bildmeditation über Kraft und Zerbrechlichkeit, über göttliche Größe und menschliche Frage. Nicht als Erklärung, sondern als Einladung zum Staunen, Fragen, Vertrauen.
Öl auf Leinwand I 50 × 60 cm I Jahr: 2024-2025
Fragen zum Tiefergehen:
vom Hunger, dem Fragen und dem Warten
Das Werk zeigt eine Löwin im Moment wacher Präsenz – kraftvoll, beschützend, wild. Vor einem intensiven Farbhintergrund stellt sie eine existenzielle Frage:
„Kannst Du für eine Löwin auf Beutezug gehen?“
Inspiriert von den starken Bibelstellen Hiob 38, 39–40 und Hiob 7, 11–21, thematisiert das Bild die Spannung zwischen göttlicher Schöpfungsordnung und menschlicher Klage. Die Löwin wird dabei zum Symbol für Verantwortung, Fürsorge und das Aushalten existenzieller Fragen.
Der Betrachter wird eingeladen, sich selbst zu positionieren: In der Rolle des Starken oder des Fragenden? Im Dickicht des Wartens oder unter dem Blick der Wildnis?
„Wo die Löwin wacht“ ist ein stiller Ruf – zur Selbstprüfung, zum Staunen und zur Anerkennung eines Geheimnisses, das größer ist als wir.
Öl auf Leinwand I 50 × 70 cm I Jahr: 2024-2025
Fragen zum Tiefergehen:
Ich male keine Antworten - ich öffne Räume.
In meiner künstlerischen Arbeit bewege ich mich an der Schnittstelle von Gottes Wort, Naturbeobachtung und innerer Erfahrung. Die biblischen Texte aus dem Buch Hiob berühren mich, weil sie ehrlich sind: sie scheuen nicht vor Schmerz, Zweifel und Unverständnis zurück – und zugleich öffnen sie den Blick für eine größere Wirklichkeit, die uns übersteigt.
Die Tiergestalten in meinen Werken, Stier, Pferd und Löwin, sind für mich keine bloßen Motive, sondern Träger von Bedeutung: Sie stehen für das, was wir nicht kontrollieren können. Für das Göttliche, das sich entzieht. Für das Leben, das zugleich wunderschön und schmerzhaft ist.
Ich verstehe Kunst nicht als Erklärung, sondern als Einladung. Als einen Raum, in dem das Unsagbare Form annimmt,
wo Fragen bleiben dürfen, und wo das Tiefere einen neuen Platz bekommt.
Wenn Du tiefer gehen möchtest und die Geschichten, Hintergründe und die leisen Fragen hinter den Bildern erkunden möchtest, findest Du in meinem Blog ausführliche Werkbeschreibungen und persönliche Reflexionen.
Kunst, die mit Dir geht - Malerei zwischen Himmel und Erde - inspiriert von Glaube, Tiefe und Poesie
Kunstatelier Michaela Dengler
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